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Dienstag, 7. Februar 2012
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Schon gesehen unter LEO?

Bis zum Ende der Sommerferien wird – abweichend vom Grundsatz der wöchentlichen Stellenveröffentlichung – eine tägliche Veröffentlichung der Stellenausschreibungen zugelassen. Dabei soll die Stelle wie üblich mindestens eine Woche unter LEO veröffentlicht und ein Mittwoch eingeschlossen sein.
Grund: Da Schulleitungen nach den Auswahlgesprächen reihenweise keine geeigneten Bewerberinnen und Bewerber gewinnen konnten, besteht Bedarf, möglichst umgehend Stellen wieder auszuschreiben und zu veröffentlichen.
 
Deutschlands Staatsdiener haben genug gespart / keine Reservekasse
 
Der dbb-Beamtenbund und Tarifunion warnen vor einer Rotstiftpolitik auf Kosten der öffentlichen Dienstleistungen. „Ausgabenkürzungen und Personalabbau sind keine Option“, betont dbb-Bundesvorsitzende Peter Heesen. „Deutschlands Staatsdiener haben ihren Konsolidierungsbeitrag in den vergangenen Jahren mehr als geleistet, gemessen an der Gesamtbeschäftigtenzahl haben wir im öffentlichen Sektor den zweitniedrigsten Personalanteil in ganz Europa. Wer jetzt weiter kürzt, legt unmittelbar Hand an die Funktionsfähigkeit des Staates“.
 
Heesen kritisierte die Sparpläne von Bundeskabinett und Länderregierungen, „die geradezu zwanghaft immer wieder aufs Alibi-Sparen beim öffentlichen Dienst verfallen, anstatt endlich nachhaltige Konsolidierungskonzepte vorzulegen, die Ausgaben- und Einnahmeseiten optimieren. Den Staat und seine Bürger wird diese Strategie teuer zu stehen kommen“, warnt der dbb-Chef.
„Der öffentliche Dienst ist keine Reservekasse, sondern dazu da, den Staat funktionsfähig zu halten“. Im Jahrzehnt von 1998 bis 2008 sei die Zahl der in Deutschland öffentlich Bediensteten von 5,1auf 4,5 Millionen und damit um deutlich über 11 % geschrumpft, ab 1991 gerechnet beläuft sich der Personalabbau sogar auf mehr als 33 %, betonte Heesen. „Wird hier nicht schnellstens gegengesteuert, verkümmert der verlässlichste Krisenmanager und Standortfaktor der Nation zum Placebo. Schon heute haben wir eine dramatische Überalterung in den Dienststellen, bereits jetzt fehlen Physiker, Chemiker, Ärzte, IT-Experten, qualifizierte Ing. und Berufsschullehrer.
 
 
Hans-Jürgen Steffens
Geschäftsführer
Kategorie: Vergütung
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